Blogeintrag Wellness-Energiemassage

Warum gibt es zu Weihnachten Geschenke?

 

Ein Weihnachtsfest ohne größere oder kleine Aufmerksamkeiten können sich heute viele kaum noch vorstellen. Doch warum gibt es zu Weihnachten Geschenke? Die Wurzeln dieser Tradition sind vielfältig und nicht immer christlichen Ursprungs, denn der Brauch, anderen Menschen etwas zu schenken, ist so alt wie die Menschheit selbst. So feierten die Römer vor 2.000 Jahren am Ende des Jahres die sogenannten Saturnalien. Während dieser Zeit gaben die Reichen den Armen Geschenke – auch, um zu zeigen, wie wohlhabend sie waren. Die Christen setzten die Tradition fort, armen Menschen existenziell Notwendiges zu schenken. So wurde am 17. Dezember, dem Lazarustag, für die Bedürftigen gesammelt, damit auch sie Weihnachten feiern konnten. Weiterhin rufen Weihnachtsgeschenke ins Gedächtnis, dass die Weisen, die nach Überlieferung des Matthäus-Evangeliums zu Christi Geburt aus dem Morgenland kamen, dem Heiland Gold, Weihrauch und Myrrhe mitbrachten. 
Nicht immer gab es die Geschenke am 24. oder, wie in England und Amerika üblich, am 25. Dezember. Im frühen Mittelalter wurden die Kinder am 28. Dezember, dem „Fest der unschuldigen Kinder“ beschenkt. Im 13. Jahrhundert verlagerte sich der Kinderbeschenktag für Jungen auf den Festtag des Heiligen Nikolaus am 6. Dezember und für Mädchen in manchen Gegenden auf den 13. Dezember, dem Fest der Heiligen Lucia. Geschenke an Weihnachten zu überreichen setzte sich in ganz Deutschland allerdings erst nach 1900 durch. Da bürgerliche Kreise Weihnachten damals als Fest der Familie verstanden, begannen in dieser Zeit auch die Erwachsenen sich zu beschenken.
Geschenke werden heute als Zeichen der Freundschaft und Liebe verstanden, als Anerkennung und als Ausdruck einer besonderen Beziehung zwischen der schenkenden und der beschenkten Person. Schenkenden wie Beschenkten beschert er in vielen Fällen aber auch „Weihnachtsstress.“ Übrigens – bei uns können Sie ganz bequem noch online: https://www.hotel-uno1.de/gutschein/#height_1740

 

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